Das sogenannte “Web 2.0″ oder auch “Social Web” ist überall. Internetdienste wie Youtube oder Flickr bieten die Möglichkeit, eigene Inhalte schnell und unkompliziert ins WWW zu bringen. Digitale Adressbücher wie Facebook, MeinVZ oder Wer-kennt-Wen machen es einfach, in Kontakt zu bleiben oder in Kontakt zu treten. In Blogs und Foren werden Ideen, Lob und Kritik ausgetauscht und Meinungen gebildet.

Man kann viel über das “Mitmachweb” lesen. Aber dies sind nur Trockenübungen, die eigene Erfahrungen nicht ersetzen kann. Somit muss man als Anbieter den Schritt wagen, und selbst aktiv werden. Die technischen Vorraussetzungen sind vorhanden, oder zumindest leicht zu erfüllen.

Die eigene Homepage kann leicht durch ein “Blog” ergänzt werden. Dieses wird anfangs nur in der Seitenleiste angezeigt und alles was man darin findet sind aktuelle Termine. Mit der Zeit kommen dann auch weitere Informationen und nach ein wenig Eingewöhnungszeit wird auch “die Stimme des Wirts” mit einfließen. Ein Video ist schnell erstellt und in die eigenen Seiten integriert. Noch leichter ist es, an einer Forendiskussion teilzunehmen oder in einem etablierten Blog einen Kommentar zu hinterlassen. Web 2.0 bedeutet Mitmachen – durch Zuschauen bleibt man immer außen vor.

Doch nach welchen Regeln muss man sich dabei richten? Gibt es überhaupt ein “Gesetz des Social Web”? Ja, das gibt es, allerdings nicht als komplette Regelsammlung. Was in manchen Foren und Blogs akzeptierte Praxis ist, kann in anderen unerwünscht sein. Doch man kann die oft so schwammige Netiquette oft auch auf einen Satz zusammenfassen:

Die wichtigste Regel im Web 2.0 ist: Behandle Deinen Leser als intelligenten Menschen!

Egal, ob es sich um einen Kommentar zu einem fremden Blogartikel oder um eine Beschreibung der eigenen Leistung handelt – man sollte schriftlich im Internet mit seinen potentiellen Gästen so umgehen, wie man es auch mit den Gästen tut, die gerade den eigenen Betrieb betreten. Wenn man dies beherzigt, dann kann man schon gar nicht mehr so viel falsch machen. Höflichkeit und Ehrlichkeit zahlen sich aus. Sowohl im Geschäftsalltag als auch im Web 2.0.

(Fertiggestellt am 31. Dezember 2008, 14:35 Uhr
als Antwort auf den Blogartikel bei Tourismuszukunft.de:
Walk of Fame für innovative Touristiker – wer will in das Social Web Buch?“)

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Eigentich kommt der Artikel ja aus der Softwarebranche – aber auch auf die Gastronomie und alle anderen Branchen trifft es wohl zu: “Die Qualität eines Produktes hängt vom den Fähigkeiten des zweitschlechtesten Mitarbeiters ab.

Warum nicht von den Fähigkeiten des Besten? Oder von denen des “Schlechtesten”?

Jeder hat Stärken und Schwächen. In einem Team ist den Mitgliedern in der Regel sehr wohl bewusst, wer für eine bestimmte Aufgabe am wenigsten geeignet ist. Dieses “schwächste Teammitglied” steht automatisch und meist unbewusst unter besonderer Beobachtung der Kollegen.  Fehler werden somit bemerkt und (in funktionierenden Gruppen) behoben, bevor diese Auswirkungen auf das Produkt bzw. gegenüber dem Kunden haben.

Dahingegen werkelt der “zweitschwächste Mitarbeiter” weitgehend unkontrolliert vor sich hin. Seine Fehler werden nicht so konsequent bemerkt, und können so am ehesten die Qualität des Produktes, des Angebots oder der Dienstleistung mindern.

Es geht mir (und auch dem Autor des ursprünglichen Artikels) hierbei nicht darum,  mit dem Finger auf “den Schlechtesten” zu zeigen. Selbst wenn man diesen so ohne Weiteres bestimmen könnte, ist dies je nach Aufgabe und Situation sehr unterschiedlich. Es geht vielmehr darum, dass man sich des Erreichten nicht  zu sicher sein darf. Es bedarf auf allen Ebenen kontinuierlicher Kontrolle und Feedback.

Dieses Feedback muss untereinander erfolgen – aber noch viel wichtiger ist die Meinung unserer Gäste und Kunden: Erfüllen wir Ihre Erwartungen – oder enttäuschen wir Sie in manchen Punkten? Was könnten wir verbessern, damit Ihr Besuch bei uns für Sie angenehmer wird?

Gerne hören wir auf Ihre Verbesserungsvorschläge, egal ob sie uns diese persönlich, per E-Mail oder als Kommentar hier unter diesem Artikel zukommen lassen.

Ach ja: Auch Lob tut gut, und zeigt uns, wo wir etwas gut machen. ;)

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Aufgrund einer unglückichen Kombination mehrerer Zufälle kam es heute Abend zu der Situation, dass die gesamte Servicemanschaft aus Auszubildenden bestand. Streng nach Hackordnung: Die Azubi im 1. Lehrjahr hatte Büffetdienst, die im 3. hatte das Prestigeträchtige “Erste Service” und die Auszubildende im 2. Lehrjahr hatte das zweite Service. Ich hielt mich bereit, für den Fall, dass meine Hilfe benötigt würde.

Wie nicht anders erwartet haben die drei Mädchen die Aufgabe souverän gemeistert – die Gäste waren zufrieden, und ich bin es somit auch – Gratulation, meine Damen!

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Gerade wollte mir ein freundlicher Herr am Telefon (“Irgendwas-Service für den deutschen Jugendschutz”) ein Abo für jeweils aktuelle Versionen des “Auszug aus dem Jugendschutzgesetz”, der in Gaststätten ausgehängt werden muss verkaufen. (“Solange Ihr Betrieb besteht senden wir Ihnen…” – In Anbetracht der Tatsache, dass unser Betrieb schon 111 Jahre im Familienbesitz ist, würde ich mir eher Sorgen um den Betrieb des Anrufers machen, als um unseren :-)

Also, werte mitlesende Kollegen: Den Aushang gibt’s bei der IHK als PDF (z.B. hier von der IHK Südlicher Oberrhein). Selbst ausdrucken, laminieren oder in einen Bilderrahmen (je nach “Ambiente”) und gut ist.

Damit kommt man jedenfalls günstiger weg, als mit der “einmaligen Bearbeitungsgebür von nur 89,90 €” – von den gar nicht erwähnten Abo-Gebüren einmal ganz zu schweigen.

Das ganze Gesetz gibt’s übrigens auch kostenfrei im Internet.

Ach ja: Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Falls sie trotz/wegen Befolgung dieses Tips ein Bußgeld auferlegt bekommen, ist das alleine Ihr Problem. Für Rechtssicherheit wenden Sie sich bitte an Ihren Anwalt.

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